Frühjahrsmüde

Frühjahrsmüde? Ich kann es kaum erwarten, dass das Frühjahr endlich beginnt. Die Tage werden fühlbar länger, von Wärme noch keine Spur, den Winter habe ich langsam satt. Wie immer in der Stadt gab es keinen richtigen. Schnee, den die Kinder so lieben, lag immer woanders. Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit gibt es ja genug, ich habe mal ein paar zusamen gesammelt und aufgelistet. Mit Frühjahrsmüdigkeit ist übriges nicht eine Müdigkeit gemeint, die das Frühjahr hervorruft, sondern ein leichter Ermattungszustand infolge des Winters, der im Frühjahr auftritt. Es handelt sich dabei um keine Krankheit. Trotzdem kann man darunter leiden. Drei von vier Berlinern geht es so im Frühjahr, kein Grund zur Sorge also, aber höchste Zeit, etwas dagegen zu tun.

  1. Frische Luft

    Wer nicht zuhause arbeitet, kann versuchen, seinen Arbeitsplatz wenigstens in der Mittagspause zu verlassen und sich für einen kleinen Spaziergang an die frische Luft zu begeben. Wer immer im Auto unterwegs ist – ob berufsbedingt oder der Kinder wegen, einfach mal rechts ranfahren und Tür auf und aussteigen. Auto umkreisen. Wer den halben Tag auf Arbeit verbringt und das nicht kann, sollte wenigstens das Fenster öffnen und sich einmal davorstellen und eine Weile tief einatmen. Wenn empfindliche Kollegen anwesend sind, vorher bitte fragen. Ein bisschen kalte Luft härtet auch ab. Ein weiterer Grund es zu tun. Die Frischluft führt uns Sauerstoff zu und macht wieder munter. Außerdem ist es immer mal gut, aufzustehen und sich zu rekeln. Das führt uns zu Tipp 2:

    Ob Koalas auch frühjahrsmüde sind? Auf alle Fälle schlafen sie ziemlich viel und trinken wenig.

  2. Viel Bewegung

    Steigen Sie doch lieber die Treppe, als den Lift zu nehmen. Fahren Sie mit der BVG? Dann lassen Sie doch mal eine Bushaltestelle links liegen und gehen etwas zu Fuß. Erlaubt es das Wetter, nehmen Sie das Fahrrad für kurze Wege statt Auto oder BVG. Auch ein Fensterputztag ist Bewegung pur, aber Achtung, zuhause geschehen die meisten Unfälle. Stand gerade wieder in der Zeitung. Unvorsichtig aufgestellte Leitern sind ein großer Risikofaktor. Manchmal wird einem auf der Leiter auch schwindelig, da hilft dann Tipp Nummer 3:

  3. Kleine feine Mahlzeiten

    Wer schwer isst, fällt leichter von der Leiter. Nein, im Ernst, ein voller Bauch erhöht die Müdigkeit, kleine feine Mahlzeiten tun nicht nur dem Körper gut, sondern auch der Seele. Mal ein Rohkostsalat statt Steak zwischendurch. Die Vitamine tun gut nach dem kargen Winter. Schon mal probiert? Weißkohl raspeln und mit etwas Zitrone abschmecken. Frisch und lecker! Und nicht teuer. Und dazu Tipp 4:

  4. Viel trinken

    Damit meine ich nicht unbedingt Wein oder Bier. Letzteres macht mich immer müde. Am besten Wasser, Tee oder andere ungesüßte Getränke, mehrmals am Tag. Das unterstützt den Tipp Nummer 5:

  5. Minifasten

    Die einen nennen es entschlacken, die anderen fasten. Gern empfohlen wird der Minifastentag: Essen Sie an diesem einen Tag nur Joghurt, Obst und Gemüse und trinken Sie ausreichend – idealerweise Wasser. Siehe Tipp 4. Haben Sie Verdauungsprobleme, hilft ein lauwarmes Glas Wasser am Morgen.

  6. Wechselduschen

    Davon haben Sie bestimmt schon gehört, ist sozusagen der Klassiker unter den Tipps. Einfach mal den Wasserhahn auf kalt stellen und nicht nur warm duschen. Wirkt Wunder und Ihr fröhliches Kreischen weckt gleich noch den Partner oder Nachbarn mit. Was unter Umständen zu Tipp 7 führt:

  7. Es muss nicht immer das Telefon sein, man kann sich auch treffen.

    Gute Gespräche

    Nehmen Sie sich mal wieder Zeit für Ihre gute Freunde und Bekannten. Ein bisschen Klatschen und Klönen tut gut, um aus dem Müdigkeitsloch herauszukommen. Vielleicht schmieden Sie dabei gleich ein paar neue Pläne fürs Frühjahr und den Sommer? Das hält fit und auf Trab. Womit wir am Ende unserer Tipps wären.

     

Viel Spaß beim Umsetzen!

Ihre Praxis Dr. Greiner.